Anja Bischoff über Webdesign

Anja Bischoff

Anja Bischoff

Webdesign ist ein Unterbereich der Arbeitsfelder Interfacedesign und Screendesign. Interfacedesign und Screendesign bezeichnen allgemein die Gestaltung von Bedienelementen und Benutzeroberflächen – also zum Beispiel auch alle möglichen technischen Geräte oder Softwareprogramme. Webdesigner beschäftigen sich mit der Gestaltung, dem Aufbau und der Nutzerführung von Websites.

Ganz am Anfang steht das Gespräch mit den Auftraggebern. Manchmal  haben sie schon feste Vorstellungen, wie ihre Seite aussehen soll, machmal werden die Ideen gemeinsam mit den Auftraggebern entwickelt. Hier muss man gut zuhören, aber auch gute Fragen stellen können und Einfühlungsvermögen besitzen. Wichtig ist es, die neuesten Trends zu kennen – ob nun technisch oder gestalterisch – und die Auftraggeber so zu beraten, dass das was sie möchten sich auch technisch umsetzen lässt und dem Nutzerverhalten im Internet entspricht.

In den meisten Fällen wird dafür ein Konzept geschrieben. Das können je nach Umfang des Projekts nur ein paar A4-Seiten sein, bei ganz großen Projekten kann so ein Konzept aber auch hunderte von Seiten haben – dazwischen gibt’s alles.

Erst wenn alle Fragen geklärt sind, geht’s an die Gestaltungsarbeit. Dabei hat man als guter Webdesigner immer auch die Programmierung mit im Kopf, schließlich soll die Website hinterher nicht nur schön aussehen, sondern auch gut funktionieren. Hierfür ist es hilfreich, sich nicht nur mit Gestaltung auszukennen, sondern auch mit den technischen Grundlagen, also HTML, CSS, und je nach Projekt verschiedenen anderen Script- und Programmiersprachen sowie Datenbanken.

Wenn das Design fertig ist, kann es technisch umgesetzt werden. Dazu dienen für einfache Websites HTML und CSS, wenn’s ein bischen komplexer wird auch PHP und MySQL, oder die ganze Seite wird mit einem Content Management System oder z.B. als Blog gebaut.

Als freiberufliche Webdesignerin macht man für kleinere einfache Projekte häufig alle Arbeitschritte von der Beratung über das Konzept und das Design bis zur technischen Umsetzung selbst. Für größere Projekte kann man sich gut mit anderen Freiberuflern zusammentun und sich die Arbeit aufteilen, so dass jeder einen Teilbereich abdeckt. Und oft braucht man für komplexere Programmier- oder Datenbankarbeiten ohnenhin die Unterstützung von Spezialisten.

Natürlich kann man als Webdesigner auch fest angestellt arbeiten. Potentielle Arbeitgeber sind zum Beispiel Internetagenturen, Verlage, Informationsportale u.v.m. Bei der Arbeit in großen Teams konzentriert man sich dann meistens auf einen Teilbereich, also zum Beispiel das Design der Seiten, während Beratung, Konzept und Programmierung von Kollegen übernommen werden. Damit solche Teams funktionieren und die Arbeit Spaß macht, muss man ein guter Teamplayer sein.

Von der Ausbildung her gibt es im Webdesign viele Quereinsteiger. Viele haben Informatik oder Design studiert, aber es gibt auch die Möglichkeit, eine Berufsausbildung zum Mediengestalter zu machen. Grundsätzlich ist es gut, eine fundierte Ausbildung zu haben, da man in diesem Zusammenhang viel nützliches Hintergrundwissen erwerben und eine strukturierte Arbeitsweise lernen kann.

Eine kleine Auswahl von Links:

Berufsfelder Interfacedesign, Screendesign, Webdesign
http://de.wikipedia.org/wiki/Interfacedesign
http://de.wikipedia.org/wiki/Screendesign
http://de.wikipedia.org/wiki/Webdesign

Berufsbild Webdesigner
http://de.wikipedia.org/wiki/Webdesigner

Ausbildung zum Webdesigner
http://www.drweb.de/magazin/traumjob-webdesigner-medienberufe-in-der-ubersicht/
http://www.drweb.de/magazin/die-richtige-ausbildung-fur-webdesigner/

Meine Website
http://www.inter-facies.de