Diana Berari über das Berufsbild der IT-Trainerin

Was bedeutet die Bezeichnung IT-Training?
Es ist einfach ein kurzer, modern klingender Begriff für Schulung oder Weiterbilung im Bereich Informationstechnologien (IT).  Demnach sind IT-Trainerinnen meistens in der Erwachenen- oder Jugendbildung tätig und unterrichten verschiendeste Computer-Themen: Das beginnt bei den einfachsten Computergrundlagen, wie Bedienung des PCs, über die gängigen Office-Anwedungen wie Word, Excel oder E-Mail und Internetgrundlagen, über sehr spezielle Programme z.B. für 3D-Grafik und Video-Schnitt, bis hin zu Programmierung oder Netzwerkadministration.

IT-Trainerinnen müssen also einerseits ein informationstechnisches Fach beherrschen, einen IT-Kompetenz-Bereich haben und andererseits Wissensvermittlerin sein, also pädagogische Fachkenntnisse haben. Häufig überschneidet sich das Tätigkeitsfeld der IT-Trainerin auch mit der IT-Beratung und Anwenderbetreuung (IT-Support).
Außerdem sind viele IT-Trainerinnen selbstständig tätig und müssen damit auch ein Geschäfft führen können: Also Angebote erarbeiten und werben sowie eine gute Zeit- und Budget-Planung machen, um erfolgreich zu sein.

Eine gute Beschreibung des Berufsbildes findet ihr auf hier: http://www.ecareer.de/berufe/it-trainer.htmlAuszug:

IT Trainer/innen bereiten  planen für Kunden entsprechende Aus- und Weiterbildungseinheiten im IT Bereich. Sie beraten Kunden bei der Gestaltung von Personalentwicklungskonzepten. Sie bereiten eine Durchführung von entsprechenden Qualifizierungen vor und erstellen die benötigten Schulungsunterlagen. Sie treten auch als Ausbilder, Coach, Tutor oder Lernbegleiter auf. IT Trainer bereiten Teilnehmer auf Prüfungen und Abschlüsse vor. Sie schaffen Grundlagen für den Kompetenzerwerb.

Die Beschreibung des Arbeitsamtes klingt sehr ähnlich:

IT-Trainer/innen planen und organisieren Aus- und  Weiter-bildungsprogramme und Lernarrangements im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie, führen sie durch und bereiten sie nach. Sie arbeiten in der beruflichen Erwachsenenbildung oder sind bei Trainingsdienstleistungs-unternehmen beschäftigt. Außerdem sind sie als freiberufliche IT-Trainer/innen tätig. Softwareberatungsfirmen kommen ebenso als Arbeitgeber infrage.

Zugang:
In der Regel wird für den Zugang zur Tätigkeit eine abgeschlossene Weiterbildung als IT-Trainer/in oder ein einschlägiges Hochschulstudium gefordert.

Da wir schon bei der Ausbildung sind: Wie wird man IT-Trainerin?

In erster Linie muss man an zwei Dingen Spaß und Interesse haben: IT-Wissen und anderen etwas beibringen wollen:

Zum 1.: Entweder Ihr kennt euch mit einem Programm oder einer Technik besonders gut aus, die andere Menschen erlernen wollen, oder ihr kennt Euch allgemein mit IT gut aus und lernt gerne ständig Neues dazu!
Dies ist übrigens die dritte wichtige Komponente des IT-Trainer-Berufes: Stetige Weiterbildung und Anpassung an andauernde Weiterentwicklung in der IT-Branche.
(Diese Weiterentwicklung sorgt auch dafür, dass die Nachfrage nach IT-Training nie versiegt; also können wir uns über die vielen tollen Neuerungen der IT-Entwickler und  Programmiererinnen freuen!)

Zum 2.: Ihr solltet Spaß daran haben mit Menschen zu arbeiten, ihre PC-Probleme zu verstehen und ihnen helfen wollen sich selbst zu helfen! Es ist sicher auch von Vorteil wenn ihr großartige Rednerinnen oder Selbstdarstellerinnen seid, aber es genügt wenn ihr selbstbewusst genug seid, um vor Publikum zu sprechen und einfach Ihr selbst sein könnt.
Ihr müsst einfach euer Publikum, die Schüler/innen, die in dem Fall auch euere Kund/inn/en sind, zufrieden stellen können.

Also zur Ausbildung:

  • Eine Grundausbildung in einem informatischen Fach ist von Vorteil aber nicht unbedingt von Nöten; stattdessen werden jedoch „vergleichbare Erfahrungen“ auf dem Fachgebiet gefordert was widerum heißt, dass ihr Euch das Fachwissen selbst aneignen müsst. Für bestimmte Anwednungen z.B. für die Microsoft-Produkte oder Adobe-Palette  gibt es Firmenspezifische Zertifikate die man jedoch teuer erweben muss:
    So z.B. der Microsoft Certified Trainer MCT  und hier die Vorraussetzungen für den Lehrgang, unter anderem einen der folgenden MS-Zertifiakte: MCDST, MCSA, MCSE, MCPD, MCITP, MCM oder MCA
  • Es entstehen jedoch gerade eine Reihe neuer Aus- und Weiterbildungslehrgänge für den Beruf IT-Trainer: z.B. von diesem Anbieter: www.wbstraining.de
  • Es gibt ausßerdem die Handelskammer-Prüfung zum Trainer in der Erwachsenenbildung: „Trainer (IHK)“ – diese Ausbildungsgänge gibt es wiederum von verschiedenen Anbietern.

Abschließend bleibt nur zu sagen: Informiert Euch im Internet und bei allen Berufs-beratungen und Berufsnetzen oder Jobbörsen zu dem Thema IT-Training aber auch zu den informationstechnischen Bereichen und aktuellen Entwicklungen die Euch interessieren. Bleibt neugierig und wissbegierig auf IT!

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